In die Wärme nach Boswil
10 Lebensgeschichten aus einem Altersheim
für Künstler 1960 – 1991

Das Künstlerhaus Boswil war während Jahrzehnten ein Altersheim für mittellose Künstler. Fast alle Namen dieser damals im Raum Zürich bekannten Maler, Sängerinnen, und Bildhauerinnen sind heute vergessen. «In die Wärme nach Boswil» holt zehn von ihnen wieder ans Licht: Geschichten von starken Frauen und einsamen Wölfen, die vom Ringen mit dem Leben erzählen und dem Geborgensein in der Kunst.

160 Seiten, mit historischen Fotografien, Limmat Verlag, 2017

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Charles Weissmann
Ein Leben für die Wissenschaft

Charles Weissmann erzählt von seinen Stationen, von seinen Entdeckungen im Bereich der Prionienforschung, der reversen Genetik sowie der künstlichen Herstellung von Interferon. Er erinnert sich aber vor allem auch an die Menschen, die ihn begleiteten, an seine beruflichen und privaten Beziehungen, an das Leben mit seinen grossen und kleinen Dramen.

148 Seiten, mit Fotografien von Helmut Wachter, NZZ Libro, 2016

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Wirtschaften
13 Lebensgeschichten aus Zürcher Gaststuben

Eine Hommage an Zürcher Gaststätten, die dem Zeitgeist ebenso trotzen wie der Heissluft von Marktstrategen. Das Buch porträtiert in Text und Bild langjährige Besitzer und Personal von dreizehn Wirtschaften mit Tradition. Die Auswahl der Beizen ist heterogen und subjektiv, aber alle bieten sie durch ihre Kontinuität ein Stück Heimat in der Stadt Zürich.

232 Seiten, mit Fotografien von Daniel Rihs, Limmat Verlag, 2016

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Welche Heimat?  
Zwei jüdische Lebensgeschichten – Chaviva Friedmann und Emanuel Hurwitz

Chaviva Friedmann gelangte 1939 mit einem der letzten Kindertransporte von Berlin nach Palästina. Sie half, einen Kibbuz aufzubauen und wurde Krankenschwester. Seit bald einem halben Jahrhundert lebt sie in Zürich.Emanuel Hurwitz ist in Zürich aufgewachsen. Er ist Psychiater und Psychoanalytiker. 1983 machte er als SP-Kantonsrat von sich reden, als er aus Protest gegen die einseitige Unterstützung der PLO aus dem Kantonsrat und der Partei zurücktrat.So verschieden beide Leben verlaufen sind, so geprägt sind sie von der Suche nach Heimat und Zugehörigkeit.

160 Seiten, mit Fotografien von Vera Markus, Limmat Verlag, 2014

 

 

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Ledig und frei
12 Lebensgeschichten von Frauen, die nicht geheiratet haben

Hanni Stube blickt mit 99 Jahren auf vergangene Lieben zurück, Adelheid Senn war als Laborantin während des Bürgerkriegs im Jemen und Eva Wohnlich hat ihre Freundin, mit der sie 32 Jahre lang das Leben geteilt hat, durch ein Inserat in der Annabelle kennengelernt: Zwölf Frauen, die ihren Lebensabend im Zürcher Altersheim Klus Park verbringen, erzählen, wieso sie selbstständig und berufstätig geblieben sind und wie es früher war, als „Fräulein“ zu leben.

180 Seiten, mit Fotografien von Annette Boutellier, Limmat Verlag, 2013

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Zwischen Stall und Hotel
15 Lebensgeschichten aus Sils im Engadin

Der gelernte Hochbauzeichner bewirtschaftet mitten im Dorf einen kleinen Kuhstall, die einstige Hotelbesitzerin hat als Kind mit Anne Frank gespielt, der ehemalige Pistenchef ist 840 Mal mit dem Kanadierschlitten ausgerückt: Fünfzehn Personen, die in Sils i. E. / Segl aufgewachsen sind und dort ihr Leben verbracht haben, erzählen Geschichten aus einer vergangen Zeit, erlauben einen untouristischen Blick hinter die Kulissen.

180 Seiten, mit Bilder von Meinrad Schade, Limmat Verlag, 2012, 4. Auflage

 

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Der Berg ruft. Wir auch.
Echos aus dem Randgebiet

Sei es in Vrin oder an anderen Orten, immer ist die unverkennbare Handschrift sichtbar. Nie aber beschleicht uns das Gefühl, es gehe um die Inszenierung einer Idee. Dieser Architekt scheint sich zu Herzen genommen zu haben, was ein Bauer ihm einmal sagte: „Wenn ein Stall funktioniert, darf er auch schön sein.“Aus dem Beitrag „In Beziehung zu Mensch und Natur. Eine Begegnung mit dem Vriner Architekten Gion A. Caminada“

Mit Texten verschiedener Autoren, 420 Seiten, Edition Hochparterre, 2013

 

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Pia Solèr
Die Weite fühlen. Aufzeichnungen einer Hirtin

Lächelnd und mit ruhigen Schritten kam Pia den Hang hinunter. Ihre strahlenden Augen, ihre Schönheit in einem umfassenden Sinne, erinnerten mich an Menschen, denen ich im ländlichen Osttibet begegnet bin.

Mitarbeit und Nachwort Daniela Kuhn, 124 Seiten, weissbooks, 2011

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Christine Bryden
Mein Tanz mit der Demenz

Ihr um zwei Jahre älterer Mann ist noch wichtiger geworden. Manchmal muss sie ihn um Hilfe bitten. Als der japanische Verleger ihn gefragt habe, was er anderen Angehörigen rate, habe er gesagt: „Zuhören, zuhören, lieben, lieben.“ „That’s it, simple“, sagt Christine und fügt hinzu: „Zuhören auch mit den Augen. Das versucht er.“

Aus dem Beitrag von Daniela Kuhn: „’Aber ich bin noch immer da!’ Ein Gespräch mit Christine Bryden im November 2010“

256 Seiten, Verlag Hans Huber, 2011

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